Bei meiner Art, Regie zu führen, steht ein Aspekt im Vordergrund:
Ein tiefgreifendes Interesse für Psychologie - sowohl der Figuren als auch ihrer Darsteller.
Ich erarbeite mir ein Stück aus seiner musikalischen und textlichen Substanz und versuche, die Situationen und Figuren bis ins Detail auszuleuchten. Pate steht, wie könnte es anders sein, der gute Felsenstein.
Nur wenn ein Darsteller seine Rolle emotional bzw. psychisch verstanden hat, wird er sie auch adäquat verkörpern können.
Realistisches Theater - ja, aber: Diese Realität ist immer auch eine geformte (z.b. mit abstrakten Bildern), eine Hyperrealität, hinter der die Wirklichkeit aufleuchtet.
Bei aller Psychologie versuche ich, den Entertainment-Faktor nicht zu vernachlässigen. Theater, gleich in welcher Form, bedeutet auch immer Unterhaltung für ein Publikum.
Neben zahlreichen kleineren Produktionen und Projekten mit freien Ensembles, die sich in meiner Vita finden, sind folgende Inszenierungen entstanden:
Uwe Flake/Vlady Bystrov, Saladin und die 40 Räuber
2009, Brunsviga Braunschweig
Richard Wagner/Taschenoper Lübeck, Rheingold für Kinder
2009, Theater Lübeck, Taschenoper Lübeck
Jacques Offenbach, Orpheus in der Unterwelt
2005, Brunsviga Braunschweig
Benjamin Britten, Der verlorene Sohn
2004, Jakobi-Kirche Hildesheim
Albert Lortzing, Szenen aus Mozarts Leben
2001, Stadttheater Hildesheim